Archives Juli 22, 2021

Wertvolle Ressource Regenwasser richtig nutzen

Regentropfen

Wasser ist unser aller Ursprung. So wertvoll es für das Entstehen und Wachsen ist, so wertvoll ist es noch heute für uns und das Leben in unserem Garten. Wenn das goldene Nass also direkt vom Himmel vor unsere Füße fällt, durch unsere Dachrinnen rauscht und die natürlichen Quellen zum Sprudeln bringt, sollten wir nicht zögern und nutzen, was uns geschenkt wird. Regenspeicher wie eine Zisterne oder ein Fass sparen uns nicht nur bares Geld, sondern können zusätzlich als dekoratives und vor allem nützliches Element im Garten eingesetzt werden.

Wertvolle Tradition

Schon die Griechen und Römer in der Antike wussten das wertvolle Nass von oben zu schätzen. Schon damals bauten sie große Zisternen, um das kostbare Gut aufzufangen. Sie nutzten es nicht sonderlich anders als wir heute. Zum Baden, als Bewässerung der Gärten, zum Trinken und der Herstellung von Lebensmittel wie zum Reinigen und Putzen oder zur Versorgung der Tiere. Die Niederschlagsmenge zwischen 800 und 1000 Liter pro Quadratmeter, in unseren Breiten übers Jahr verteilt üblich, sollte uns davon überzeugen, dass das Nutzen dieser wertvollen Ressource lohnenswert ist.

Gut für Umwelt und Mensch

Dieses vollkommen natürliche, vom Menschen noch unveränderte Nass birgt wahre Schätze in sich. Leitungswasser, auch wenn es nicht anders aussieht, enthält regionsabhängig unterschiedlich viel Kalk. Bestimmte Pflanzen, nur mal den Rhododendron oder die Kamelie genannt, vertragen dies nicht sonderlich gut. Die Härte von Regenwasser dagegen ist gleich null. Zusätzlich schaden konservierende Stoffe wie Fluor, Ozon oder Chlor dem Wachstum. Selbst für den Menschen ist das unverarbeitete Wasser aus einer Quelle, das durchs Kiesbett geflossen gereinigt wurde das gesündeste Getränk, das die Natur uns schenkt. Außerdem schont es die Umwelt, unverändertes Regenwasser zu verwenden, da die aufwendige Aufarbeitung und Rückgewinnung entfällt.

Von Regentonne bis Erdtank

Bewässerung

Regenwasser zur Bewässerung

Die einfachste Methode, um Ihr Regenwasser zu nutzen, ist die Regentonne. Unter ein Fallrohr mit einer Öffnungsklappe, durch die das Wasser heraussprudeln kann gestellt ist sie wohl die kostengünstigste und schnellste Variante der Regenwassergewinnung. Diese kann man zum wahren Blickfang wandeln, entscheidet man sich für ein antikes Holzfass oder eine romantische Amphore. Um ein Überlaufen zu verhindern, gibt es den sogenannten Regendieb. Er bemerkt, wenn die Tonne voll ist, filtert gleichzeitig Pollen, Blätter und andere Verunreinigungen aus dem herabfallenden Wasser und schließt die Klappe, sobald nötig.

Wasser sammeln im großen Stil gelingt durch eine Zisterne. Diese unterirdischen Gefäße aus Beton oder Kunststoff haben ein hohes Fassungsvermögen. Somit ist es möglich, eine sehr großes Grundstück zu bewässern oder auch zusätzlich das Haus mit dem natürlichen Nass mit zu versorgen. Der jährliche Wasserverbrauch verrät, wie groß Ihre individuelle Zisterne sein sollte. Das Regenfallrohr wird direkt an den unterirdischen Tank angeschlossen. Ein eingebautes Filtersystem reinigt und schützt vorm Überlaufen. Jetzt können Sie Ihren Garten und Ihr Haus ausreichend mit wertvollem Nass versorgen, ohne dass ihre Wasserrechnung ansteigt.