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Brandschutz: Ein Muss für jeden Hausbesitzer!

Brandschutz mit Haus

Es gibt bestimmte Reglungen für den Brandschutz im Eigenheim. Trotzdem sind die gesetzlichen Mindestanforderungen sehr gering. Aber wer möchte schon, dass das Eigenheim ohne ausreichend Brandschutz dasteht und im Falle des Falles alle wichtigen Dinge oder auch das eigene Leben auf dem Spiel steht? Allein aus diesen Gründen ist Brandschutz für jeden Hausbesitzer ein Muss. Doch wie kann ein Haus am besten vor einem Brand geschützt werden? Diese und noch weitere Fragen werden im folgenden Text beantwortet.

Rauchmelder, Feuerlöscher und Co

Damit ein Brand frühzeitig bemerkt, gelöscht oder zumindest der Schaden vermindert werden kann, ist es Pflicht Rauchmelder anzubringen. Die Raummelder müssen im Schlafzimmer, in den Kinderzimmern und auch auf den Fluchtwegen angebracht werden, so dass zu jeder Zeit der Rauchmelder Alarm schlagen kann, wenn ein Feuer entstehen sollte. Wer eine Betonwand hat, kann diese entweder Kleben oder aber auch mit Betonschrauben befestigten.

Es ist bisher noch keine Pflicht einen Feuerlöscher im Haus zu haben, trotzdem ist es ratsam, denn im Fall der Fälle können kleine Feuer damit gelöscht werden oder die Bekämpfung des Feuers angegangen werden, bis die Feuerwehr da ist.

Auch die Fluchtwege sollten für den Fall der Fälle immer frei bleiben, denn Gegenstände, die bei Tageslicht umgangen werden können, können doch stören, wenn man im Rauch das Haus verlassen muss. Im besten Fall sollten die Rettungswege auch mit einer Notbeleuchtung ausgestattet sein, damit dieser auch schnellstmöglich gefunden wird. Im Ernstfall könnte es das Leben kosten, wenn nicht auf den Brandschutz geachtet wird, deswegen sollte niemand an Brandschutzmaßnahmen sparen.

Ausbau eines Dachboden im Haus

Brandschutzplatten

Unter Brandschutzplatten versteht man Bauplatten im Trockenbau, die, wenn ein Feuer ausbricht, dem Feuer gegenüber einem höheren Widerstand aufweisen. Aber auch hier gibt es einige Unterschiede. Es gibt Bezeichnungen die feuerhemmend (F30), hochfeuerhemmend (F60) und feuerbeständig (F90) beschreiben. Auch gibt es Beschreibungen, die hochfeuerbeständig (F120) und höchstfeuerbeständig (F180) bedeuten. Die Zahl hinter den Bezeichnungen zeigt jeweils, wie lange die Platten Feuer widerstehen können.

Vorbeugender Brandschutz

Für den Fall der Fälle ist es gut, wenn vorbeugende Brandschutzmaßnahmen getroffen werden. Wer die Möglichkeit also hat, sollte diese umsetzen. Es gibt neben den Lösungsmöglichkeiten und Zugangsmöglichkeiten für die Feuerwehr auch bauliche und technische Maßnahmen, welche dafür sorgen können, eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Jeder, der ein Haus gebaut hat, wird im Baurecht schon vom baulichen Brandschutz gehört oder gelesen haben. Es gibt verschiedene Faktoren, die gegeben werden müssen. Allerdings unterscheiden sich diese je nach Größe, Anzahl der Personen, die mit in der Wohnung oder im Haus wohnen, der Nutzungseinheiten und auch der Gebäudeklasse. Dazu gehören die Planung der Fluchtwege, die äußere Erschließung mit Löschwasser, der Zugang für die Feuerwehr und die Erstellung von Brandwänden.

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