Richtig Holz schleifen: Darauf müssen Sie achten

Richtig Holz schleifen: Darauf müssen Sie achten

Holz schleifen

Mithilfe von Schleifarbeiten formen und glätten Sie nicht nur Ihr Holz, sondern Sie heben auch die natürliche Maserung von Holz hervor. Ebenso werden alte Lackanstriche von Möbeln sowie Tür- und Fensterrahmen elektronisch abgeschliffen. Doch was sollten Sie beim Holz abschleifen beachten?

Welche Schleifmaschine für das eigene Projekt einsetzen?

Ein Schleifklotz bietet bei kleinen Holzprojekten viele Vorteile: Zum einen erleichtert er Ihnen die Arbeit, indem er Ihre Hände schont. Zum anderen schleift er auch Unebenheiten ab, ohne diesen nachzugeben. Bei großen geraden Holzflächenerleichtert ein Exzenterschleifer die Arbeit am Holz. Dieser hinterlässt im Gegensatz zu einem Schwing- oder Bandschleiferkeine ungewollten Rillen.

Holz schleifen

Holz schleifen: Mit dem richtigen Schleifpapier klappt es

Holz gehört immer in Richtung seiner Maserung geschliffen. Ansonsten entstehen Kratzer, welche sich nur schwer entfernen lassen. Neben dem Material der Körner ist auch dessen Körnung zu berücksichtigen. Holz lässt sich gut mit dem SchleifmittelKorund schleifen. Bei Korund handelt es sich um häufig vorkommendes Aluminiumoxid, welches sich durch seine Härte und Widerstandsfähigkeit optimal als Schleifmittel verwenden lässt. Zu Anfang verwenden Sie das Schleifpapier mit der niedrigsten Körnung. Danach können Sie sich in puncto Körnungszahl hocharbeiten.

Raues und unbehandeltes Holz kann beispielsweise mit einer 80-er Körnung geschliffen werden. Die Entfernung eines alten Lackanstriches erfolgt am besten mit einem 40-er Schleifpapier. Ab der Verwendung von 240-er Schleifpapier sollte das Holz befeuchtet werden und anschließend mehrere Stunden ruhen. Dieser Schritt ist für die Weiterbearbeitung wichtig. Denn die niedergedrückten Holzfasern des angefeuchteten Holzes richten sich während dieser Ruhepause auf und können danach mit dem 240-Schleifpapier abgeschliffen werden. Das Ergebnis ist eine deutlich glattere Holzoberfläche.

Mit Ihren Fingern lassen sich sowohl gröbere als auch kleinere Unebenheiten gut ertasten, wenn Sie sie schnell oder etwas langsamer über das geschliffene Holz gleiten lassen. Durch die Nachbearbeitung mit dem feinen 320-er Schleifpapier bekommen Sie das Holz bemerkenswert glatt. Im Anschluss an diesen Feinschliff kann das Holz mit einem dafür geeigneten Holzwachs, -öl oder -lack bestrichen werden.

Holz schleifen

Zu guter Letzt: Achten Sie auf Ihre Sicherheit

Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Zudem staubt es, wenn Holz geschliffen wird. Es kann zu Splitter- und Funkenflugkommen. Das Tragen einer Schutzbrille und eines Mundschutzes ist deshalb absolut empfehlenswert. Arbeitshandschuhe und ein Gehörschutz sind ratsam, wenn größere Schleifarbeiten durchgeführt werden.